Sonntag, 29. November 2009 um 14:30
Spielstätte: Sender-Arena am Giersberg in Siegen. (Routenplaner für diesen Sportplatz.)
Homepage SV Germania 1910 Salchendorf e.V.
Aufstellung:
C. Badura - M. Glimm, D. Zöller (73. B. Mackel), H. Müller - H. Sczepan, M. Steblein (58. J. Müller), F. Bleuel, J. Fehlauer - D. Kleber, T. Kühn (61. F. Rohleder) - S. Lück.
Tore:
1:0 D. Kleber (3.), 2:0 M. Glimm (22.), 3:0/4:0 S. Lück (41./55.), 5:0 J. Müller (71.), 6:0 F. Rohleder (76.), 7:0 D. Kleber (83.), 8:0 F. Rohleder (88.)
Gelb-Rot:
S. Lück (65.) wegen Meckerns und widerborstigem Trikot-aus-der-Hose-reißen
Herbstmeister! Der unnützeste Titel im gesamten Fußball-Betrieb gehört uns. Zum Hinrunden-Abschluss gab es einen 8:0-Kantersieg gegen Tabellenschlusslicht Germania Salchendorf III. Aufgrund der Höhe des Erfolges zogen wir an den punktgleichen Bürbachern vorbei, die mit 6:2 ein eher schwaches Ergebnis auf die Beine stellten. Da Niederndorf in Setzen unterlag und Dielfen ohnehin spielfrei hatte, reichte es zur Tabellenführung.
Schon nach drei Minuten war klar, wohin die Reise geht. Timo hatte sich im Zusammenspiel mit Stebi mustergültig über die linke Seite durchgesetzt und mit seiner Hereingabe Dominic gefunden, der den Ball über die Linie drückte. Schon jetzt stand fest: Ein zweites Johannland (Hinrunde vergangene Saison) wird es nicht geben.
Stattdessen gab es Fußball-Magerkost von unserer Seite, die gegen den schwachen Gegner jedoch zu zwei weiteren Toren bis zur Pause reichte. Ästhetischer Höhepunkt war dabei sicherlich Hermes‘ Treffer zum 2:0 (22.), als er eine Vorlage von Frank eiskalt und ohne gnädige Mithilfe des Germanen-Keepers in die lange Ecke schob. Seppls erstes Tor nach langer Verletzungspause markierte den Halbzeitstand (41.).
Nach der Pause hatten wir ganz schlechte zehn Minuten, in denen wir nicht einmal an den gegnerischen Sechzehner kamen. Erst eine feine Einzelleistung von Seppl führte zur ersten Möglichkeit und zum nächsten Tor (55.). Obwohl unsere Sturmspitze nach einem „Gespräch“ mit dem Schiedsrichter -€“ dieser hatte seinen dritten Treffer wegen Abseits nicht anerkannt -den wohlverdienten Feierabend antrat, konnten wir die Begegnung nun nach Belieben dominieren. In Unterzahl fielen weitere vier Treffer, wobei der eingewechselte Fabi zwei Tore selbst beisteuerte und die beiden anderen Buden von Jens und Dominic vorbereitete.
Fazit: Nach einem 8:0 kann man sicherlich nicht meckern, auch wenn es fußballerisch einige Unzulänglichkeiten gab. Ein wesentlich richtungsweisenderes Spiel erwartet und zum Jahresabschluss am Sonntag: Dann kommt die SpVg Niederndorf an den Sender.