gpa Dresden. Am Freitag den 22.10.2010 startete ein Bus voller Siegerländer Sportlerinnen und Sportler Richtung Dresden, um Sonntagmorgen am 12. Morgenpost Dresden Marathon und Halbmarathon teilzunehmen.
Bei für die Läufer fast perfekten äußeren Bedingungen, nur ein böiger Wind störte streckenweise, gingen die Sportlerinnen und Sportler einmal (Halbmarathon) bzw. zweimal (Marathon) auf die Runde durch Dresden. Mehrere Brücken mussten auf der ansonsten eher flachen Strecke überquert werden. Diverse persönliche Bestzeiten wurden auf der schnellen Strecke erreicht. Beeindruckend war am Ende jeder Runde der Weg an der Elbe mit dem berühmten Canaletto-Blick auf Dresden, den die Marathonis zweimal mehr oder weniger „genießen“ durften.
Ein besonderer Dank gilt den mitgereisten Fans, die uns begeistert anfeuerten und besonders am Ende der Strecke auf der Augustus-Brücke bei km 20 bzw. 41 die Läuferinnen und Läufer noch einmal motivieren konnten.
Halbmarathon:
Viola Bruch 1:51:37, Julia Egenberger 3:06:34, Christa Linares 2:23:52,
Angel Linares 2:23:52, Rainer Miserre 1:54:55, Frank Weber 3:06:34
Marathon:
Olaf Bruch 3:52:36, Tobias Groß 3:21:14, Stefan Kosiahn 3:22:33.
Birgit Müller 3:52:49, Thilo Schäfer 4:05:10, Bernd Stefener 4:16:47,
Uta Streif 3:55:55, Ulrike Weber 3:57:15 (3. Platz AK W50),
Fred Wukadinowitsch 3:53:32, Ute Wukadinowitsch 4:24:29
Am 8.Mai 2010 lockte der 38.Guts-Muths-Rennsteiglauf wieder Tausende Läufer in den Thüringer Wald, unter Ihnen auch 6 Läufer/innen der SG Siegen-Giersberg. Der Supermarathon hat eine Länge von 72,7 km bei einer Höhendifferenz von 2479m.
Ihren ersten Ultra liefen Stefan Kosiahn und Tobias Groß in einer Zeit von 8:54:13 Std. begleitet von Birgit Müller. Brigitte Schneider erreichte nach 9:18:40 Std. das Ziel und Fred Wukadinowitsch kam bei km 54,7 nach 6:55:56 Std. ins Ziel am Grenzadler. Ute Wukadinowitsch lief den Halbmarathon in 2:14 Std. Abends ging es dann noch nach Oberhof ins Partyzelt, wo eine riesige Läuferparty stattfindet. Für alle stand fest: wir sind infiziert vom Mythos Rennsteig.
Am Samstag, den 17.10.09 nahmen vier Läuferinnen und ein Läufer der SG- Siegen-Giersberg am Rothaarsteig-Marathon in Fleckenberg teil. Eine weitere Läuferin unseres Vereins, Monika Hüsch, stellte sich der Herausforderung des Halbmarathons und legte die anspruchsvolle Strecke in 2:21,57 zurück. Die Halbmarathonstrecke düberschnitt sich teilweise mit der Marathonstrecke.
Die Temperaturen waren schon arg frostig und kurz vor dem Start gab es auch nochmal einen Regenschauer. Während des Rennens war es überwiegend trocken, nur hier und da ein kleiner Schauer; man meinte sogar vereinzelt Schneeflocken gespürt zu hab en. Dank des schlechten Wetters der Vortage waren die Wege teilweise sehr aufgeweicht, sodass der Lauf während einer Phase stark an eine Schlammschlacht erinnerte. Trotzdem genossen alle das Flair von „Natur pur“ und die teilweise sehr schönen Ausblicke, die der Rothaarsteig nun einmal bietet.
Nach einer Einlaufphase (3,5 km) ging es bergauf über den Zubringer zum Rothaarsteig durch die Lenner Felder zur Böhre. Weiter bergauf über Siebentanne und Heidkopf erreichten wir auf Jagdhaus den Rothaarsteig. Wir blieben auf dem Rothaarsteig bis Trudes Sonnenbank und liefen über den Grenzweg wieder nach Jagdhaus. Die Straße überquerend kamen wir zurück auf den Rothaarsteig. An der Millionenbank führte die Strecke weiterhin bergauf zum Großen Kopf (742 m, km: 22,9). Vorbei an der Hängebrücke und den Waldskulpturen erreichten wir über die Talvariante den Ort Schanze. Bergab ging es über den Wanderweg L1 zum Ort Latrop. Am Latrop-Bach entlang ging es dem Ziel Sportplatz in Fleckenberg entgegen.
Zeitgleich erreichten Uta Streif, Birgit Müller, Ulrike Weber und Stefan Kosiahn das Ziel in 4:10,05. Uta Streif wurde damit in ihrer Altersklasse (W 40) Erste und Birgit Müller (W 45) Dritte. Stefan Kosiahn, der einzige männliche Teilnehmer des Vereins, spielte den Hasen für uns Damen. An dieser Stelle herzlichen Dank. Brigitte Schneider kam wenig später in 4:26,59 völlig entspannt und begeistert ins Ziel. Allen Teilnehmern hat der Lauf viel Spaß gemacht und wird sicherlich nochmals wiederholt.
Am Samstag ,den 19.09.2009 brachen 12 Giersberger Läuferinnen und Läufer gen Süden nach Karlsruhe auf, um sich am nächsten Tag auf die Halbmarathon und Marathonstrecke zu begeben, lockte doch im Ziel der „Runners Heaven“.
Samstag war erst einmal die Marathonmesse in der Europahalle angesagt, der erste Schock: Es gab keine Kleiderbeutel! Die bange Frage, ist der mitgebrachte Rucksack groß genug um alle notwendigen Utensilien zu verstauen? Aber es hat bei allen geklappt.
Nachdem einiges an Geld ausgegeben war, eine große Portion Nudeln verdrückt worden ist und der Marathonwein 2008 vom Weinstraßenmarathon verköstigt wurde, ging es noch kurz in die Innenstadt.
Am nächsten Morgen war es dann so weit, die teilweise recht unausgeschlafenen Läufer – da hatte auch ein schnelles Bier um Mitternacht nicht geholfen- trafen sich zum Abmarsch zum nahen Start (vielen Dank an Julia, die das Hotel ausgesucht hat).
Was hatten sie sich alles vorgenommen:
Einen lockeren Halbmarathon laufen, mal sehen was geht, den ersten Halben nach langer Pause, Marathon unter 4 Stunden reicht, Marathon endlich einmal im 6er-Schnitt, Begleitung laufen…
Startaufstellung, noch dreimal aufs Dixi, Highway to Hell dröhnt aus den Boxen (ein böses Omen?) und endlich geht es los! Die Gruppen haben sich gefunden, denn gemeinsam läuft es sich einfach besser (langsamer, wir sind zu schnell!) und es ist ordentlich Betrieb auf der Strecke.
Kurz vor Kilometer 20 kommt Unruhe von hinten auf, ein Kenianer läuft an uns vorbei, der Erste im Marathon, der hat schon 40 km hinter sich und biegt gleich an der Marathonweiche ab ins Ziel.
Auch unsere Halbmarathonis haben es hier fast geschafft, aber der Marathon beginnt erst richtig und in Karlsruhe erlebt man, was der Satz „Die Einsamkeit des Marathonläufers“ bedeutet: Es biegen fast alle Läufer ab, nur einige Verrückte laufen weiter und die nächsten Kilometer geht es auch noch durch Natur, d.h. auch fast kein Zuschauer mehr und es wird immer wärmer und wärmer.
Kurz nach 21 km kommt eine SMS von den Wus in Trupbach: „Haile ist in Berlin im Ziel, hast Du schon die Hälfte geschafft?“ Ich fühle mich noch gut genug, um anzurufen, alles läuft prima!
Der Begriff „staubtrocken“ erklärt sich dann wie von selbst im Schlosspark bei km 33. Man läuft aus dem Schatten in die pralle Sonne und die Strecke staubt nur noch und es wird noch wärmer, längst ist es quälend geworden. An jeder Wasserstelle -alle 2,5 km- werden 2 Becher gegriffen, trotzdem hat man nach 1 km schon wieder Durst.
Bei km 40 stehen dann die ersten geduschten und entspannten Halbmarathonis und feuern noch einmal an, es ist nicht mehr weit. Jetzt freut man sich schon auf die versprochenen Köstlichkeiten im „Runners Heaven“. Das Stadion ist da, die letzten Meter auf der Laufbahn, noch einmal richtig Gas geben, endlich geschafft, auch wenn es bei allen Marathonis länger gedauert hat, als geplant.
Geduscht und bereit zur Rückfahrt, die mitgebrachte Kühltasche leert sich im Zug rasend schnell und schon sind wir wieder in Siegen.
Trotz allen Strapazen war es wieder einmal ein schönes Wochenende, Danke noch einmal an Julia für die perfekte Organisation!
Ach ja, was bedeutet die seltsame Überschrift: Das waren die Temperaturen beim Start um 9.00 Uhr und im Ziel um ca. 13.00 Uhr!
Die Zeiten, für alle die es interessiert:
Halbmarathon
Tina 1:54:27
Rainer 2:06:00
Wolfgang 2:06:02
Helga 2:30:02
Julia 2:42:26
Joe + Rainer 3:06:09
Marathon
Birgit + Stefan 3:57:50
Bernd 4:23:37
Ulrike 5:32:34
Anke 5:32:35
Ein langer Lauf beginnt mit einem ersten Schritt......
es sollten noch knapp 100.000 weitere folgen.
Als am Sonntag, den 20. September 2009 um 9:00 Uhr der Startschuss zum 36. Berliner Marathon fiel, lagen für 4 Giersberger Läufer schon ereignisreiche und trainingsintensive Wochen zurück, die jetzt ihren vorläufigen Höhepunkt finden sollten.
Offiziell begann allerdings das Marathonwochenende schon am Vortag: der Berliner Frühstückslauf lockte ca. 12.000 Marathonis zum lockeren Lauf vom Schloss Charlottenburg bis ins Olympiastadion. Unter dem Motto „Jaaannz laangssaamm“ ging es vom Schlossplatz aus über den Spandauer Damm durch Westend und hinein ins Olympiastadion. Das gemächliche Tempo lies viel Raum für das eine oder andere Gespräch und überrascht konnte man feststellen, das viele Siegerländer ( u.a. aus Wehbach oder Kreuztal ) den Weg nach Berlin gefunden haben. Viel zu schnell endete der Lauf auf der blauen Tartanbahn des Olympiastadions und hier, wo vor einem Monat noch Weltrekorde gelaufen wurden, erscholl die Einladung des offiziellen Sponsors zu einem ergiebigen Mahl, bestehend aus Pfannkuchen ( Berliner Ballen ), Obst, Jogurt, Kaffee, etc., welches natürlich gerne angenommen wurde. Frisch gestärkt konnten alle Teilnehmer danach den Weg Richtung Unterkunft oder Marathonmesse antreten.
Thilo Schäfer, Olaf Bruch, Viola Bruch, Bernhard Anderseck
Sonntag morgen wurde es allerdings dann Ernst: mit leichten Schwierigkeiten trafen die Giersberger Akteure doch noch nach und nach am vereinbarten Treffpunkt ein. An diesem Tag herrschte wunderbares Laufwetter in Berlin, allerdings sollte es gegen Mittag etwas warm werden.
42,195 km Berlinmarathon führten durch alle Berliner Stadtteile, vorbei an Sehenswürdigkeiten wie der Siegessäule, Reichstag, der Gedächniskirche oder dem Brandenburger Tor kurz vor dem Ziel, um nur Einige zu nennen.
Gut, wer dann einen echten Urberliner als „Laufnachbar“ hatte, so bekam man neben den vielen Eindrücken auch noch die passenden Erklärungen geliefert.
Besonders beeindruckend war auch das Bild der laufenden Massen an den wenigen abschüssigen Passagen der Strecke, welches sich den teilnehmenden Läufern bot.
An dieser Stelle muss man einfach auch mal das tolle Berliner Publikum loben, das überall zu finden war und jeden Läufer anspornte. Außerdem sorgten ca. 60 Bands noch für gute Laune und Stimmung an der Strecke. Respekt!
Durch die vielen Verpflegungspunkte war auch jederzeit die Getränkeversorgung durch den Veranstalter gewährleistet ( und das war auch wirklich nötig ) und es bleibt nur festzustellen, das der Berlinmarathon nicht umsonst den Ruf eines der besten Marathons der Welt hat. Die Organisation stimmte einfach bis ins kleinste Detail und wurde erst durch viele freiwillig helfende Hände möglich gemacht.
So war dann der Lauf durch das Brandenburger Tor kurz vor Schluss und das Erreichen des Zieles nicht nur das Highlight des Tages, sondern ein ganz persönlicher Erfolg, den jeder Teilnehmer dieses Rennens ganz besonders genießen konnte. Besonders die Marathon – Debütanten werden diesen Tag in besonderer Erinnerung behalten.
Hier die Zeiten der Berlin - Marathonis:
Bernhard Anderseck 04:31:01 Platz 20280 Platz AK 3678
Thilo Schäfer 04:28:27 Platz 19763 Platz AK 3587
Viola Bruch 03:58:21 Platz 1344 Platz AK 288
Olaf Bruch 04:10:13 Platz 15488 Platz AK 3540
Einen besonderen Dank an dieser Stelle an die Trainerinnen Ulrike und Birgit des Lauftreffs, die besonders die Erst-Marathonläufer vorbereitet haben ( „Olaf, langsamer....“ ) und somit die perfekte Grundlage für dieses Ereignis und das Erreichen des Ziels geliefert haben.
Morgens um 8.00 Uhr trafen sich 10 Läuferinnen und Läufer der SG Siegen-Giersberg um am 8. Halbmarathon in Iserlohn teilzunehmen.
Das mit knapp 200 Startern dünn besetzte Läuferfeld ging pünktlich um 10 Uhr an den Start.
Bei diesem Lauf handelte es sich um eine leicht profilierte Wendepunktstrecke, bei der es zunächst 5 km lang bergab ging. Danach verlief die Strecke eher flach, lag aber leider auch kaum im Schatten.
Temperaturen von knapp 30 Grad ließen schon im Vorfeld keine Bestzeiten vermuten. Hinzu kam, dass die Schlusskilometer natürlich wieder bergauf gelaufen werden mussten, was vielen zu schaffen machte.
Dennoch haben alle das Ziel wohlbehalten erreicht und selbst die „Schlussläuferinnen“ ließen sich nicht von roten Ampeln und fehlenden Streckenposten abhalten und freuten sich über die Anfeuerung ihrer Vereinskameraden auf der Zielgeraden.
8. Int. BiTS-SEILERSEE-CUP 8. Int. BiTS-SEILERSEE-CUP, am 23.08.2009
Halbmarathon (HM)
|
Platz. |
NAME Vorname |
Jg |
Zeit |
Platz AK |
|
70. |
Kosiahn, Stefan |
1961 |
1:42:58 |
13 M45 |
|
117. |
Bruch, Viola |
1969 |
1:50:21 |
3 W40 |
|
133. |
Hellmann, Thomas |
1965 |
1:53:50 + |
31 M40 |
|
141. |
Streif, Uta |
1965 |
1:54:25 |
5W40 |
|
143. |
Bruch, Olaf |
1967 |
1:54:34 |
34 M40 |
|
145. |
Müller, Birgit |
1962 |
1:55:10 |
3 W45 |
|
161. |
Stefener, Bernd |
1959 |
1:57:07 |
12 M50 |
|
186. |
Anderseck, Bernhard |
|
2:01:07 |
37 M45 |
|
250.
|
Miserre, Anke |
1960 |
2:39:36 |
W45 |
|
251. |
Egenberger, Julia |
1982 |
2:39:37 |
8 WHK |
Auch in diesem Jahr richtete Martin Hoffmann vom anlauf-Team Siegen zum zweiten Mal die Fahrt zur Siegerlandhütte in Sölden/Österreich aus.
Die Fahrt ist eine kombinierte Wander- und Laufveranstaltung. Diesmal nahmen 30 Läuferinnen und Läufer und 13 Wanderer teil. Die Laufgruppe wurde von Martin Hoffmann betreut, die Wandergruppe stand unter besonderem Schutz des Wanderführers Hans-Hermann Stahl vom Alpenverein.
Mit Brigitte Schneider und Birgit Müller waren zwei Wiederholungstäterinnen der Laufabteilung unseres Vereins dabei. Ulrike Weber hatte sich von der Begeisterung der beiden Teamkameradinnen anstecken lasen und nahm zum ersten Mal teil.
Am Donnerstag ging es um 6 Uhr morgens mit dem Bus von der Siegerlandhalle los.
Am 2. Tag stand die Wanderung von Sölden zur Siegerlandhütte auf dem Programm. Bei bestem Wetter startete die Wandergruppe in Sölden. Die Läufer, die am dritten Tag am Siegerlandhüttenlauf teilnehmen wollten, fuhren bis zum Gasthaus Fiegl, das man etwa auf der Hälfte der kompletten Strecke findet. An diesem Tag wurden die Rucksäcke zur Hütte geschleppt- das war bereits die erste Herausforderung. Nach einer Stärkung auf der Hütte begann für die Läufer der Rückweg, während die Wanderer im Hüttengebiet noch eine Wanderung unternahmen.
Am dritten Tag starteten die Läufer nun ebenfalls unten in Sölden. Die Entfernung von Sölden zur Siegerlandhütte, die östlich von Sölden am Ende des Windachtals liegt beträgt 15,2 km. Sölden liegt auf einer Höhe von 1368 m, die Siegerlandhütte liegt auf 2710 m Höhe. Es galt also einen Höhenunterschied von 1342m zu überwinden. Da es sehr warm war, floss der Schweiß in Strömen. Der Aufstieg bis zu Fiegls Gasthaus und dann weiter zur Hütte war wunderschön, aber auch superanstrengend. Viele Passagen ließen sich nur von den absoluten Cracks der Gruppe laufen, die meisten mussten auf schnelles Gehen umschalten. Spätestens beim Erreichen der ersten Schneefelder war an Laufen aber für keinen mehr zu denken. Jetzt musste geklettert werden. Alle Teilnehmer kamen ins Ziel und waren fix und fertig, aber stolz. Im Ziel wurde man unter Applaus von den oben gebliebenen Wanderen empfangen. Nach zwei Stunden Pause ging es wieder auf zu einer Wanderung zum nahegelegenen Erbswurstsee.
Anschließend konnte man bei strahlendem Sonnenschein vor der Hütte das Panorama genießen. Nach dem Abendessen gab es eine Siegerehrung mit zünftigem Hüttenabend. Die Nacht im „Massenlager“ war etwas kurz und unruhig, aber am nächsten Morgen konnten wir wieder bei bestem Wetter absteigen und nach Hause fahren. Es war ein wunderschönes Erlebnis.
Unsere Zeiten:
Birgit Müller: 2 h 35 min
Brigitte Schneider: 2 h 43 min
Ulrike Weber:2 h 50 min
Rennsteigläufer wieder zurück:
Birgit Müller und Brigitte Schneider und liefen ihren ersten Ultra-Marathon (72,7 km)
Am 16. Mai 2009 war der Rennsteiglauf wieder Anziehungspunkt für Laufenthusiasten aus ganz Europa, ja aus der ganzen Welt. An diesem Tag fand der Guts-Muths-Rennsteiglauf bereits zum 37. Mal statt.
Er gilt als „Klassiker“ und wird oft als „Kultlauf“ oder gar „Woodstock der Läufe“ bezeichnet. Attraktive Laufstrecke, guter Service, erstklassige Versorgung und die einzigartige Atmosphäre auf dem Höhenweg des Thüringer Waldes sind Markenzeichen des Laufes.
Der Supermarathon ist die Königsstrecke und quasi die Gründungsstrecke des Rennsteiglaufes und führt von Eisenach (210 m NN) nach Schmiedefeld (711 m NN) bei einer Streckenlänge von genau 72,7 km und einer Höhendifferenz von 2479 m. Insgesamt gibt es 1490 m Anstiege und 989 m Abstiege.
Jedes Jahr erhöht sich die Anzahl der Starter (diesmal über 2000) erneut. Dies unterstreicht den besonderen Reiz der Strecke und die sportliche Herausforderung. In diesem Jahr waren auch 2 Läuferinnen der SG Siegen-Giersberg am Start und finishten ihren ersten Ultra-Marathon in einer Superzeit von 9 Stunden und 8 Minuten und erreichten den 144. + 145. Platz in der Frauen Wertung insgesamt.
Der Start erfolgt auf dem Marktplatz in Eisenach. Nach ca. 7,4 km erreicht man den Rennsteig und nun geht es stetig bergauf und bergab vorbei am Glöckner Ehrenmal, Glasbachwiese, Hirschbalzwiese, Großer Weißberg, über den Oberen Beerberg zum Inselsberg (911 m NN). Der nächste Anstieg geht zum Glasberg und weiter zur Neuen Ausspanne (Salzkopf). Schließlich der Anstieg zum Beerberg (982 m NN), höchster Punkt der Strecke ist „Plänckners Aussicht“.
Das Ziel ist nicht mehr weit und man kann bereits den Trubel vom Sportplatz hören und wird mit viel Jubel in Schmiedefeld empfangen.
Gemeinsam mit den mitgereisten Fans (Fred und Ute Wukadinowitsch, sowie Tobias Groß), die die Streckenabschnitte mit dem Auto blitzschnell absolvierten und so immer an markanten Punkten standen und den beiden zujubelten, war dieser Lauf ein besonders Erlebnis. Und wer weiß, vielleicht sind ja im nächsten Jahr mehr Giersberger am Start.
Das Foto von Birgit und Brigitte entstand am höchsten Punkt des Rennsteigs (974 m NN Großer Beerberg; km 61,7)
SG-ler beim 6. Freiburg-Marathon
Unter den ca. 2.000 Marathonis und 7.700 Läufern auf der Halbmarathondistanz waren auch 25 SG-ler mit dabei, die von ihrem Fanclub angefeuert wurden.
42 Bands auf 21 Kilometern heizten mit einem musikalischen Programm ein. Auch die 60.000 Zuschauer ließen ihre gute Laune nicht vom kühlen Wetter trüben und bejubelten die Läufer auf ihrem Rundkurs durch die Freiburger Altstadt.
Erwähnenswert ist die Leistung von Daniel Miserre, der in seiner Altersklasse mit 3:28:46 den ersten Platz belegte.
| Platz | Pl.AK | Startnr. | Name | AK | Brutto | Netto | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| 163 | 17 | 1117 |
|
HK | 04:21:42 | 04:20:53 | |
| 201 | 6 | 1143 | Frisch-Daub, Ursula |
|
04:37:57 | 04:37:09 | |
| 1305 | 92 | 1293 |
|
55 | 04:57:19 | 04:56:31 | |
| Groh, Karl - Wilhelm | |||||||
| 342 | 58 | 1115 |
|
45 | 03:25:51 | 03:25:44 | |
| Kosiahn, Stefan | |||||||
| 246 | 67 | 1132 |
|
45 | 05:23:32 | 05:22:22 | |
| Miserre, Anke (DEU) | |||||||
| 408 | 1 | 1136 |
|
JA | 03:29:14 | 03:28:46 | |
| Miserre, Daniel (DEU) | |||||||
| 164 | 42 | 1134 |
|
45 | 04:21:42 | 04:20:54 | |
| Müller, Birgit (DEU) | |||||||
| 197 | 52 | 1135 |
|
45 | 04:35:41 | 04:34:53 | |
| Schneider, Brigitte (DEU) | |||||||
| 767 | 157 | 1116 |
|
45 | 03:51:24 | 03:50:51 | |
| Schäfer, Thilo (DEU) | |||||||
| 1234 | 185 | 1140 |
|
50 | 04:35:41 | 04:34:52 | |
| Stefener, Bernd (DEU) | |||||||
| 71 | 16 | 1142 |
|
40 | 03:50:42 | 03:50:10 | |
| Streif, Uta | |||||||
| 78 | 22 | 1129 |
|
45 | 03:52:18 | 03:51:45 | |
| Weber, Ulrike (DEU) | |||||||
| 762 | 108 | 1131 |
|
50 | 03:51:11 | 03:50:39 | |
| Wukadinowitsch, Fred |
| Platz | Pl.AK | Startnr. | Name | AK | Brutto | Netto |
|
|
|
|
|
|
|
|
| 4505 | 552 | 4004 |
|
50 | 02:27:40 | 02:26:30 |
| Bieder, Helga (DEU) | ||||||
| 3668 | 439 | 4005 |
|
50 | 02:04:42 | 02:02:59 |
| Bieder, Wolfgang | ||||||
| 4154 | 508 | 4003 |
|
50 | 02:13:31 | 02:12:22 |
| Ditsche, Reimund | ||||||
| 652 | 156 | 7115 |
|
40 | 01:59:11 | 01:58:02 |
| Hüsch, Monika | ||||||
| 1351 | 237 | 4008 |
|
45 | 02:17:12 | 02:16:04 |
| Linares, Christa | ||||||
| 2860 | 324 | 4009 |
|
50 | 01:56:37 | 01:54:53 |
| Linares, Jose Angel | ||||||
| 3262 | 577 | 4001 |
|
45 | 01:59:59 | 01:58:15 |
| Miserre, Rainer | ||||||
| 1231 | 120 | 4002 |
|
50 | 02:13:31 | 02:12:23 |
| Stötzel-Ditsche, Christiane | ||||||
| 1558 | 206 | 3276 |
|
35 | 02:27:40 | 02:26:31 |
| Weigel, Melanie | ||||||
| 643 | 95 | 10057 |
|
45 | 01:59:33 | 01:57:50 |
| Wukadinowitsch, Ute |
Die Laufabteilung der SG Siegen-Giersberg hat am 01.03.2009 am Halbmarathon in Frankfurt teilgenommen.
Für Doris Völkel war es der erste Lauf über die Distanz von 21,080 km.
Uta Streif, Stefan Kosiahn und Thilo Schäfer liefen auf der für Siegerländer Verhältnisse relativ flachen Strecke persönliche Bestzeiten.
Die Teilnehmer genossen das frühlingshaft milde Wetter.
|
Platz |
AK |
Startnr. |
|
Name |
AK |
Verein |
Brutto |
Netto |
|
458 |
(104) |
3199 |
HM |
Bäcker, Rita (DEU) |
W40 |
SG Siegen-Giersberg |
02:14:24 |
02:08:52 |
|
233 |
(33) |
3197 |
HM |
Egenberger, Tina (DEU) |
WHK |
SG Siegen-Giersberg |
02:00:44 |
01:56:08 |
|
456 |
(13) |
3201 |
HM |
Frisch-Daub, Ursula (DEU) |
W55 |
SG Siegen-Giersberg |
02:14:23 |
02:08:51 |
|
1997 |
(109) |
3354 |
HM |
Groh, Karl - Wilhelm (DEU) |
M55 |
SG Siegen-Giersberg |
02:13:37 |
02:08:05 |
|
1012 |
(238) |
269 |
HM |
Hellmann, Thomas (DEU) |
M40 |
SG Siegen-Giersberg |
01:50:14 |
01:45:36 |
|
412 |
(69) |
3200 |
HM |
Kosiahn, Stefan (DEU) |
M45 |
SG Siegen-Giersberg |
01:35:54 |
01:33:46 |
|
613 |
(107) |
3155 |
HM |
Miserre, Anke (DEU) |
W45 |
SG Siegen-Giersberg |
02:35:30 |
02:29:59 |
|
1106 |
(226) |
3610 |
HM |
Schäfer, Thilo (DEU) |
M45 |
SG Siegen-Giersberg |
01:51:26 |
01:47:27 |
|
1573 |
(172) |
3153 |
HM |
Stefener, Bernd (DEU) |
M50 |
SG Siegen-Giersberg |
02:00:49 |
01:56:12 |
|
106 |
(31) |
3230 |
HM |
Streif, Uta (DEU) |
W40 |
SG Siegen-Giersberg |
01:51:47 |
01:47:48 |
|
614 |
(46) |
3207 |
HM |
Völkel, Doris (DEU) |
W50 |
SG Siegen-Giersberg |
02:35:31 |
02:30:00 |
|
106 |
(19) |
3157 |
HM |
Weber, Ulrike (DEU) |
W45 |
SG Siegen-Giersberg |
01:51:47 |
01:47:48 |
|
1578 |
(173) |
3154 |
HM |
Zimmermann, Thomas (DEU) |
M50 |
SG Siegen-Giersberg |
02:00:52 |
01:56:16 |