Nach gut zwölf Wochen Lauftraining konnte die als Geheimtipp geltende Strecke in Angriff genommen werden. Bei strahlenden Sonnenschein und wolkenlosen Himmel wurden fünf Runden á 8,5 km über die Insel absolviert. Und die hatten so einige Tücken: Eine 15-prozentige Steigung, Windgeschwindigkeiten von bis zu Windstärke 5, und einige Treppenstufen machten den Läufern zu schaffen. Die malerische Landschaft mit den beeindruckenden roten Felsen entschädigte jedoch für jeden Kilometer. Am Schluss der Runde führte der Weg noch einige Kilometer über die Mole, wobei der Eindruck entstand, man laufe ins offene Meer.
Eine wirklich beeindruckende Atmosphäre boten die Zuschauer und rund um die Strecke.
Von 203 Startern kamen 197 ins Ziel. Besonders hervorzuheben ist die Leistung der Damen der SG-Siegen Giersberg. Heike Gabriel, Ulrike Weber und Brigitte Schneider gewannen die Damenwertung in zusammen 12:14:19 Std.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
SG Siegen-Giersberg:
Stefan Kosiahn: 3:49:23 Std. Gesamt 50. AK M50: 11.
Tobias Groß. 3:49:24 Std. Gesamt 51. AK M35: 5.
Heike Gabriel 3:59:21 Std. Gesamt 70. AK W45: 2.
Ulrike Weber 4:01:58 Std. Gesamt 75. AK W50: 3.
Wolfgang Müller Rubens 4.08.32 Std. Gesamt 90. AK M55: 9.
Brigitte Schneider 4.13:30 Std. Gesamt 102. AK W50: 4.
Birgit Müller 4:19:44 Std. Gesamt 115. AK W50: 5.
Fred Wukadinowitsch 4:31:38 Std. Gesamt 131. AK M55. 15:
Ute Wukadinowitsch (Mini Marathon 5,8 km)
Spvg. Rinsdorf
Jürgen Weber 4:10:52 Std. Gesamt 95. AK M55. 10.
RSV Osthelden
Steffen Janz 4:08:33 Std. Gesamt 91. AK M45. 21.
TuS Deuz
Monika Dicker 4:24:19 Std. Gesamt 117. AK W45 4.
Heike Rump 4:24:20 Std. Gesamt 118. AK W40 4.
(bmu) Beim ältesten Marathon Deutschlands und dieses Jahr Jubiläumslauf nahmen ca. 1400 Marathonsolisten und auch 6 Läufer und Läuferinnen der SG Siegen-Giersberg teil. Was den Essen Marathon ausmacht: Es steht nicht nur Marathon dran, es ich auch nur Marathon drin. Dabei ist die komplette Historie ein Beleg für die sportliche Qualität der Veranstaltung. Auch ist der Marathon sehr günstig. Da hier keine Preisgelder gezahlt werden.
Essen eine schnelle, komplett flache, aber auch sehr windige Strecke rund um den 1933 fertig gestellten Stausee verlangt den Läufern einiges ab. Um auf die erforderlichen 42,195 km zu kommen, muss in der ersten Runde ein Wendepunktstück absolviert werden, das vom See weg führt. An der Wende, die mit einer Zeitmatte gekennzeichnet ist, ist km 15 erreicht.
Die Halbmarathonmarke wird noch vor dem Regattahaus passiert.
In die zweite Runde geht es dann bereits über den parallel verlaufenden Radweg rund um den Baldeneysee, der mit seinen 7,6 Millionen Kubikmeter der größter der sechs Ruhrseen ist.
Bei Werden über die Brücke und nach 30 Kilometern der Blick aufs gegenüberliegende Zielareal, startet nun die Endphase. Nach 35 Kilometern ging es erneut über die Ruhr und nun direkt zurück zum Ziel. Zum Finale ist der Weg vor dem Regattahaus freigegeben, der mit seinen Zuschauertribünen für eine große Kulisse am See sorgt.
Viel Grün und jede Menge Wasser im Blick, das macht den Marathon in Essen aus. Das Wetter hielt bestens, ideale Laufbedingungen, es blieb trocken nur der Wind wurde als etwas störend empfunden, aber nicht von allen wahrgenommen.<
Hier die Ergebnisse:
Stefan Kosiahn 3:53:04 Platz 610 AK 92
Arnd Malinowski 3:53:07 Platz 613 AK 164 Persönliche Bestzeit
Birgit Müller 4:04:12 Platz 104 AK 15
Bernd Stefener 4:13:03 Platz 867 AK 146 Persönliche Bestzeit
Fred Wukadinowitsch 4:14:34 Platz 878 AK 67
Ute Wukadinowitsch 4:18:30 Platz 133 AK 22
(Bericht: Birgit Müller)
Geschrieben von: ulrich.laber… den Buchtitel des Läufers Werner Sonntag kennt wahrscheinlich jeder Läufer bzw. Marathonläufer und spätestens, wenn man den ersten Ultralauf bewältigt hat, kommt einem der Gedanke an einen 100-km-Lauf nicht mehr ganz so abwegig vor.
Bericht: Ulrike Weber
So ging es auch drei Läuferinnen und und einem Läufer der SG Siegen-Giersberg. Nachdem alle vier im Mai 2012 den Rennsteiglauf über die Distanz von 72,7 km ohne Probleme bewältigt hatten, war die Sache klar. Dieser Lauf sollte der letzte Trainingslauf vor der neuen sportlichen Herausforderung, dem „Hunderter“ gewesen sein. 2012 war das perfekte Jahr dafür- schließlich begannen zumindest die drei Frauen vor genau 10 Jahren mit dem Marathonlaufen und alle vier haben bereits zahlreiche Marathons „gefinisht“.
Natürlich sollte dieses (einmalige?) Erlebnis im traditionsreichen Biel in der Schweiz stattfinden. Am 9. Juni war es dann endlich soweit. Reichlich nervös und mit einem leicht unbehaglichen Gefühl im Bauch, nicht zuletzt wegen der ungewöhnlichen Startzeit, ging es um 22 Uhr auf die Strecke. Adrenalin und Endorphine erstickten die auftretende Müdigkeit im Keim. Nachdem es bis zum Abend ausgiebig geregnet hatte, war das Wetter beim Start optimal und es blieb die ganze Nacht über so. Gesund glücklich und zufrieden konnten alle den Zieleinlauf bei Sonnenschein am nächsten Morgen genießen und spätestens jetzt waren eventuelle Leiden und Zweifel der langen Bieler Juninacht vergessen.
„An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht“
Quelle: Die Toten Hosen – Tage wie diese
Informationen zur Strecke: relativ flacher Rundkurs, phasenweise nette und ansprechende Landschaft, bisweilen auch monoton- aber nachts sind halt alle Katzen grau. Bei einer so langen Laufzeit lässt die Wahrnehmungsschärfe sicher auch zu wünschen übrig.
Ergebnisse:
Tobias Groß: 12:46.38 Stunden Platz 507 Rang 54. M35
Birgit Müller: 12:26.31 Stunden Platz 59 Rang 11 W50
Brigitte Schneider: 12:46.38 Stunden Platz 68 Rang 14. W50
Ulrike Weber: 12:21.25 Stunden Platz 53 Rang 10 W50
Ergebisse:
http://services.datasport.com/2012/lauf/biel/RegionD_NW.HTM
Info:
Geschrieben von: ulrich.laber
Siegen/Wien. 17 Giersberger machten sich Mitte April auf nach Wien, um dort am 29. Vienna City Marathon teilzunehmen.
In den ersten zwei Tagen stand neben der läuferischen Aktivität Sightseeing im Vordergrund. Bei einer Stadtführung wurden die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Bundeshauptstadt Österreichs, wie Prater, Karlskirche, Hofreitschule, Schloss Schönbrunn etc., besucht. Natürlich durfte auch ein legendäres Stück Sachertorte dabei nicht fehlen.

Sonntagmorgen wurde es dann ernst. Fünf Halb- und acht Marathonis machten sich auf die läuferisch sehr abwechslungsreiche Strecke, vorbei an Wiens schönsten Ecken und Plätzen. Für gute Stimmung am Streckenrand sorgten die mitgereisten Giersberger Fans, die die Läufer lautstark unterstützten. Alle Läufer kamen glücklich und zufrieden im Ziel an.
Zu feiern gab es neben dem sportlichen Erfolg auch noch drei Geburtstage, weshalb diese Marathonreise als Wiener „Geburtstagsmarathon“ in die Annalen eingehen wird.
Halbmarathon:
Daniel Miserre 01:58:21
Thomas Zimmermann 02:01:40
Stefanie Weber 02:24:15
Helga Bieder 02:32:10
Frank Weber 03:27:54
Marathon:
Stefan Kosiahn 03:28:02
Ulrike Weber 03:56:33
Thomas Hellmann 04:04:10
Bernd Stefener 04:22:33
Julia Egenberger 04:24:18
Rainer Miserre 04:27:47
Wolfgang Bieder 04:52:40
Anke Miserre 05:26:26
(BM) Am Freitagabend starteten auch drei Staffeln der SG Siegen-Giersberg und konnten zum 4.Mal in Folge einen Pokal einheimsen. Diesmal in der 2er Teamstaffel der Frauen mit Brigitte Schneider und Birgit Müller, die die 13,2 km in einer Zeit von 1:05:13 Stunden zurücklegten und damit den 3.Platz erreichten.
In der 2er Teamstaffel der Männer belegten Stefan Kosiahn und Tobias Groß in 0:56:02 Std. den 10.Platz und in der 2er Mixed Staffel belegten ein guten 4.Platz in 1:03:02 Std. Elena Gruszka und Wolfgang Müller Rubens.
Die Startgelder sollen diesmal für den Winterdienst an der Sieg-Arena genommen werden, was sicherlich eine Gute Sache ist. Jeder Starter bekam im Anschluss an den Lauf ein Funktionslaufshirt und natürlich ließ man sich den ersten Glühwein schmecken.